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Übersetzung aus dem Georgischen ins Russische

Übersetzung aus dem Georgischen ins Russische: Übersetzung von Personaldokumenten in Nishnij Nowgorod

Das Übersetzungsbüro Alba bietet in Nishnij Nowgorod Übersetzungen von technischen und juristischen Fachtexten, sowie von Fachtexten aus dem Bereich der Medizin und von Texten der schöngeistigen Literatur aus dem und in das Georgische, aber auch die Lokalisierung von Web-Seiten und Übersetzungsleistungen von privaten Dokumenten mit notarieller Beglaubigung. Unter anderem können Sie unser Übersetzungsbüro in Anspruch nehmen, wenn es darum geht:
- private Dokumente (Diplome, Reisepässe, polizeiliche Führungszeugnisse, Führerscheine, Eheurkunden, Einverständniserklärungen zur Reise eines Kindes ins Ausland, Scheidungs- oder Geburtsurkunden, oder Stempel mit notarieller Beglaubigung aus dem Georgischen zu übersetzen;
- technische und medizinische Fachtexte (Registrierscheine, Gebrauchsanleitungen, Bedienanleitungen von medizinischen Geräten oder wissenschaftliche bzw. medizinische Artikel, oder die Analyseergebnisse von pharmazeutischen Präparaten ins Georgische zu übersetzen) Übersetzung aus dem Georgischen oder in die georgische Sprache;
- juristische Fachtexte (Verträge, Bankunterlagen, Geschäftspläne, Vereinbarungen, Gesetze und Normativakte, Gerichtsurteile) aus dem Georgischen zu übersetzenа ;
- schöngeistige Texte (Artikel, Bücher, Erzählungen, Gedichte, Reklametexte) aus dem Georgischen zu übersetzen;
- Web-Seiten oder Computerprogramme aus dem Georgischen und in die georgische Sprache zu übersetzen.

Übersetzung aus dem Georgischen ins RussischeUnser führender Übersetzer für Georgisch verfügt über eine philologische Hochschulausbildung als Lehrer für russische Sprache und Literatur und ist Absolvent der staatlichen pädagogischen Obeliani-Universität Tbilissi.

Georgisch gehört zusammen mit den mit ihm verwandten Sprachen (Mingrelisch, Lasisch und Swanisch) zur kartwelischen Sprachgruppe. Georgisch sprechen etwa 4 Millionen Menschen, wovon der größte Teil in Georgien beheimatet ist, wo Georgisch Landessprache ist. Grusinien oder Georgien? Offenbar haben sich in den Jahren der deutschen Teilung zwei Bezeichnungen für dieses Land herausgebildet, und zwar Grusinien und Georgien. Grusinien heißt dieser Landstrich vor allem im Raum der ehemaligen DDR, wo u.a. der „Grusinische Tee“ ein absoluter Begriff gewesen ist. Die Bezeichnung wird in heutigen Quellen als veraltet angegeben und stützt sich auf die im Russischen gebräuchliche Bezeichnung (Gruzia) für Georgien, und Gruzin für den Bewohner Gruzias/Grusiens/Grusiniens. Die Bezeichnung leitet sich vom Namen eines der dort ansässigen Volksstämme ab, den Gurz oder Gurdsh. Es wird vermutet, dass die Bezeichnung Georgien vom Hl. Georg abgeleitet ist. Georgien ist ein Land mit einer reichen alten Kultur und Geschichte, die einen erheblichen Beitrag zur Entwicklung der Weltzivilisation geleistet hat. Als Beweis dafür mögen die zahlreichen historischen Denkmäler dienen, die auf dem Gebiet von Georgien erhalten geblieben sind.

Die Unterteilung in die grusinische, swanische und mingrelische/lasische Sprache erfolgte im ersten Jahrtausend vor unserer Zeit. Die erste schriftliche Erwähnung der georgischen Sprache verweist auf das 2. Jahrhundert unserer Zeitrechnung, als der römische Grammatiker Marcus Cornelius Fronto schrieb, dass sich die alten Iberer, die das Gebiet des heutigen östlichen Georgiens besiedelten, an Kaiser Marcus Aurelius auf einer Sprache gewandt haben, die niemandem bekannt war. Das Aufkommen der Schriftsprache des Georgischen ist damit verbunden, dass die regierenden Kreise in Georgien im IV. Jahrhundert das Christentum eingeführt haben. Das neue Literaturgeorgisch hat sich auf der Grundlage einer gut entwickelten kulturellen Infrastruktur im heidnischen Georgien herausgebildet. Die ersten Texte in georgischer Sprache sind Pergamenthandschriften und datieren aus dem V. Jahrhundert u.Z. Das älteste erhalten gebliebene literarische Werk auf Georgisch stammt aus der Zeit zwischen 476 und 483 und beschreibt das «Martyrium der Heiligen Schuschanik» (Das Werk beschreibt das Leben der armenischen Prinzessin Schuschanik (dt. Susanne), die starb, weil sie sich weigerte, dem Christentum abzuschwören und zum Zoroastrismus der persischen Eroberer überzutreten. Sie wurde von ihrem Ehemann, dem georgischen Prinzen Varxenes, geschlagen, in Ketten gelegt und in ein Gefängnis geworfen. Dort starb sie nach sieben Jahren). Das Werk beruht auf wahren Begebenheiten und entstammt der Feder von Jakob Zurtaveli. Die Geschichte des Georgischen unterteilt sich in die Periode des frühen Altgeorgischen (V.-VIII. Jahrhundert), das klassische Altgeorgisch (IX.-XI. Jahrhundert), das Mittelgeorgisch (XII.-XVIII. Jahrhundert) und das moderne Georgisch (ab dem XVIII. Jahrhundert).

Interessante Fakten über die georgische Sprache:

• Das Wort «grusinisch» entstammt aller Wahrscheinlichkeit nach dem Altpersischen;
• im Englischen klingt die Bezeichnung für Georgien (Georgia) und die für den US-amerikanischen Bundesstaat Georgia gleich;
• Georgisch gilt als eine der Sprachen, die am kompliziertesten zu erlernen sind. Die Grammatik des Georgischen ist erheblich komplizierter, als die der meisten eurasiatischen Sprachen;
• das Georgische unterscheidet grammatisch nicht zwischen männlichem und weiblichem Geschlecht (Genus). Ein und dasselbe Pronomen kann «er» bedeuten, aber auch «sie» oder «das ist»;
• der Großteil der Lehnwörter im Georgischen kommt aus dem Arabischen, dem Persischen, dem Türkischen und dem Griechischen. Lehnwörter aus dem Russischen beziehen sich auf eine spätere Periode;
• Das Georgische hat eines der eigenartigsten phonetischen Systeme, das Lautkombinationen zulässt, die für Muttersprachler anderer Sprachen schwer auszusprechen sind, unter anderem wegen der Zusammenfügung von Konsonanten (wie mtsmrteli oder gvprtkvni, oder vbrdgvnit, was so viel heißt, wie „wir werden in Stücke gerissen“);
• die georgischen Zahlwörter bauen bis 20 auf dem Zehnersystem auf, und ab 20 bis 100 auf dem sogenannten vegisemalen System, das die Zahl 20 als Grundlage hat. So lautet die Bezeichnung für die Zahl 75 «drei Mal zwanzig und drei Mal fünf» - erinnert an das Franzöisische „80“ - « quatrevingt », also «vier Mal zwanzig»;
• im Verlauf seiner Geschichte hat das Georgische drei verschiedene Alphabete gehabt. Das heute verwendete Alphabet hat seine Verbreitung ab dem neunten Jahrhundert erfahren und ist bekannt unter der Bezeichnung Mchedruli («das militärische Alphabet»). Es besteht aus 33 Buchstaben (ursprünglich waren es 38) und baut auf der phonetischen Schriftsprache auf;
• es gibt heute 14 Alphabete in der Welt, eines davon ist das georgische. Das georgische Alphabet ist eines der wenigen Alphabete der Sprachen der Welt, bei denen die Zahl der Buchstaben mit der Anzahl der Laute überein stimmt;
• in der georgischen Schriftsprache gibt es kein Analog zu den Großbuchstaben;
• die ältesten erhaltenen Inschrifte auf Georgisch stammen aus dem fünften Jahrhundert, die älteste Handschrift aus dem siebenten, und das erste auf Georgisch gedruckte Buch aus dem siebzehnten Jahrhundert;
• die Endungen der georgischen Familiennamen gaben ursprünglich einen Hinweis auf die Region, wo der Namensträger geboren wurde (z.B. -schwili, -dse, -ija, -iani, -ava);
• Die Grußformeln im Georgischen besitzen noch Spuren der wehrhaften Vergangenheit der Georgier (Grusinier) (z.B. heißt „mshvidobisa“ – «Wünsche einen friedlichen Morgen», oder hamardjoba – «Wünsche Sieg» = „Guten Tag“, oder „Gagimardjoz“ – «Wünsche Dir Sieg!» = Auf Ihr Wohl!);
• in Georgien leben die Traditionen des polyphonen Gesangs weiter. Die Aufzeichnung eines dieser Lieder auf Georgisch ist an Bord des Raumschiffes Voyager als Zeugnis für eine der Errungenschaften der menschlichen Zivilisation.
• «Dshuga» heißt auf Altgeorgisch «Stahl». Aus diesem Grunde hat sich Iosif Dshugaschwili den Beinamen Stalin gegeben.