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Übersetzung aus dem Hebräischen ins Russische

Übersetzung aus dem Hebräischen ins Russische

Das Übersetzungsbüro Alba fertigt professionelle Übersetzungen von Texten beliebiger Thematik aus dem Hebräischen ins Russische und aus dem Russischen ins Hebräische in Nishnij Nowgorod. Die Nachfrage nach Übersetzungen aus dem Hebräischen wächst nach wie vor intensiv. In über 500 Universitäten der verschiedensten Länder gehört Hebräisch zum Lehrplan. Nicht selten bekommt unser Übersetzungsbüro Aufträge, die dahin gehen, private Unterlagen (Pass, Geburtsurkunden, Eheurkunden, Dokumente für Immobilien), Verträge, Reiseprospekte, oder Texte von Internetseiten aus dem Hebräischen ins Russische zu übersetzen.

Hebräisch ist eine Sprache der semitischen Sprachfamilie, Landessprache von Israel und Sprache einiger jüdischer Gemeinden und Diasporen. Etwa 7 Millionen Menschen sprechen weltweit Hebräisch. Der Hauptteil der Hebräisch sprechenden Muttersprachler lebt in Israel, und etwa fünfhunderttausend in Nordamerika. Für Drei Millionen Menschen ist Hebräisch Muttersprache. Hebräisch ist «die Sprache Gottes». Auf Hebräisch fand das Gespräch zwischen Moses und Gott auf dem Berge Zion statt, und auch die Tora (das Alte Testament) ist auf Hebräisch geschrieben, Hebräisch ist die Sprache der Könige Salomon und David. Das ist etwa dreitausend Jahre her, fast alle alten Mundarten sind seither ausgestorben, doch Hebräisch lebt! Die Geschichte dieser Sprache ist reich und bewundernswert.

Hebräisch erscheint auf der Bühne der Geschichte seit der Zeit, da das Volk Israel das Land Kanaan erobert hat, das seit dieser Zeit den Namen Eretz Israel trägt, was übersetzt heißt «Land Israel». Die in Kanaan (von den Phöniziern) gesprochenen Dialekte waren nahe verwandt mit dem Dialekt der Israeliten. Zweitausend Jahre bevor das jüdische Volk in das Land einbrach, kamen die Phönizier selbst erst dort hin. Sie stammen aus der Gegend des heutigen Bahrein. Es kam das Problem auf, einander zu erkennen. Es ist durchaus möglich, dass gerade zu der Zeit auch die Bezeichnung für die Sprache entstand — das Wort «hebräisch» kommt vom Verb «laavor», und das heißt, «irgendetwas zu überschreiten, zu überwinden». Iwriim ist eine der ältesten Bezeichnungen, die sich das jüdische Volk selbst gegeben hat, und bezeichnet Menschen, die den Jordan überschritten haben. Jedoch hat der Beginn der neuen Zeit dazu geführt, dass das gesprochene Iwrit durch das Aramäische verdrängt wurde. In eben diese Zeit fallen die Ereignisse, die eine tiefe Spur in der Geschichte hinterlassen haben: Jerusalem wurde durch die Römer im Sturm genommen, der Tempel Jerusalem wurde zerstört und die jüdische Bevölkerung wurde aus dem Land Israel vertrieben. Damit der Klang des Hebräischen in der Diaspora nicht in Vergessenheit gerate, haben die Rabbiner ein System von Vokalen (Nikud) in Form von Punkten und Strichen entwickelt, das es möglich macht, dem Silbensystem der westsemitischen Schriftsprache, in der bis heute lediglich Konsonanten geschrieben werden, Vokale beizuordnen.

Zwanzig Jahrhunderte lang war Hebräisch eine tote Sprache. Um die Heiligen Schriften lesen zu können, haben die Juden gelernt, auf dieser Sprache zu lesen, aber niemand konnte sie sprechen. Iwrit wurde nur recht selten verwendet, und zwar dann, wenn internationale Begegnungen stattfanden. Im Mittelalter wurden recht viele literarische Werke unterschiedlicher Thematik in Iwrit geschrieben: Angefangen von den Kommentaren zur Tora von Raschi (Rabbi Schlomo ben Jizchak) und RaMbaM (Moses Maimonides), bis hin zu Gedichten von Jehuda ha-Levi. Nach der Großen Revolution der Franzosen kamen nationale Gedanken wieder auf den erste Plätze der Tagesordnung. Alle Völker wollten Freiheit, und so erwachte auch das jüdische Volk aus einem Jahrhunderte währenden Schlaf.

Bis daher sprachen die Juden in ihren Diasporen jeweilige Landessprachen. Jiddisch, Russisch, Deutsch, Arabische und Ladino (Judenspanisch) hörte man überall. Was aber fehlte, war eine Sprache, die alle vereinen könnte. Mit der Wiederherstellung des Iwrit als gesprochene Sprache befasste sich der Jude Eliezer Jitzchak Perlman aus Riga, der in die Geschichte unter dem Namen Eliezer Ben-Jehuda eingegangen ist.

Zu den etwa 8 Tausend Wörtern, die im Alten Testament verwendet werden, bildete er noch einige Dutzend Tausend hinzu, reformierte die Grammatik, vereinfachte die Phonetik, ergänzte das Hebräische mit modernen Begriffen und, was als überaus wertvoll angesehen werden muss, alle diese Veränderungen geschahen auf der Grundlage der Wurzeln aus dem Iwrit, d.h. er kam fast ohne Lehnworte aus. Letztendlich schuf er auf der Grundlage einer antiken Sprache eine künstliche Sprache der Neuzeit. Die Buchstaben, die den Neuling etwas abschrecken, und die keinerlei Ähnlichkeit mit anderen Schriftzeichen haben, das Schreiben von rechts nach links haben keinen gesteigerten Einfluss auf das Erlernen des Hebräischen. Dabei sind durchaus Verbindungen zum Althebräischen erhalten geblieben. Von nun an kann jeder, der Iwrit beherrscht, die Tora ohne Zusatzausbildung lesen. Es ist notwendig geworden, dass die neue Generation frei von den Komplexen der israelitischen Diasporen erzogen wird. Unter anderem hat der Nationalrat auf Betreiben von Ben-Jehuda den Beschluss gefasst, dass der Unterricht in den jüdischen Schulen ausschließlich auf Iwrit erfolgen solle, damit die junge Generation ihre Muttersprache beherrschen lerne. So kamen die Tsabarim auf, Juden, die des Iwrit mächtig sind, und deren Heimat Israel ist.

Interessante Fakten zum Iwrit

  • Iwrit ist eine Sprache, die zwei Mal eine Geburt erlebt hat. Einige Tausend Jahre lang war Hebräisch, die Vorfahre des Iwrit, eine «tote» Sprache.
  • Das Alphabet des Iwrit wird ausschließlich von Konsonanten gebildet, dennoch ist das Iwrit weich und melodisch. Verbunden ist das damit, dass die Vokale, die wir seit unserer Kindheit kennen, nicht fehlen, sondern sie werden nur in spezieller Weise bezeichnet.