+7 (831) 262-10-70

+7 (831) 280-82-09

+7 (831) 280-82-93

+7 (495) 545-46-62

ul. B. Pokrovskaya 42Б, 603000 Nizhnij Nowgorod

Mo bis Fr: ab 09.00 Uhr bis 18.00

Übersetzungen aus dem Türkischen ins Russische

Übersetzungen aus dem Türkischen

Das Übersetzungsbüro Alba bietet Übersetzungen von Texten mit unterschiedlicher Thematik aus dem Türkischen ins Russische und aus dem Russischen ins Türkische. Zur Zeit sind Übersetzungen von Dokumenten aus dem Türkischen ins Russische sehr gefragt. Das wird erheblich durch die Entwicklung von Handel und Tourismus zwischen Russland und der Türkei gefördert, aber auch dadurch, dass immer mehr Bürger Russlands Immobilien in der Türkei erwerben. Am häufigsten werden sind Aufträge zur Übersetzung von Zolldokumenten (Übersetzung von Exportdeklarationen) und von Dokumenten über den Erwerb von Immobilien aus dem Türkischen, sowie Übersetzungen von Reiseprospekten aus dem und ins Türkische. In den meisten Fällen müssen Übersetzungen von Zolldokumenten aus dem Türkischen nicht notariell beglaubigt werden, jedoch ist diese Leistung bei uns im Angebot. Unser Übersetzungsbüro bietet ebenfalls Dolmetschleistungen für Türkisch in Nishnij Nowgorod.

Türkisch ist Muttersprache für über 63 Millionen Menschen in der ganzen Welt, was diese Sprache zur am meisten verbreiteten Turksprache macht. Der größte Teil der türkischen Muttersprachler lebt in der Türkei und auf Zypern, Türkisch sprechende Gemeinschaften gibt es zudem im Irak, sowie in Griechenland, Bulgarien, Mazedonien, Albanien, im Kosovo und in einigen anderen Ländern Osteuropas. Die größte türkische Diaspora in Westeuropa gibt es in Deutschland. Sie umfasst nach unterschiedlichen Schätzungen 2,8 bis 3,2 Millionen Türken, was 3,7 % der Bevölkerung Deutschlands entspricht.

Die Wurzeln des Türkischen sind in Mittelasien zu finden. Nach der Hinwendung zum Islam im Jahre 950 geriet die türkische Sprache unter einen starken Einfluss des Arabischen und des Persischen. Während des Osmanischen Reiches (1299 – 1922) war Amtssprache in diesem Gebiet eine Mischung aus Türkisch, Persisch und Arabisch, das als osmanische Sprache bezeichnet wurde. Nach der Gründung der Türkischen Republik wurde die osmanische Schriftsprache bei den Reformen Atatürks im Jahre 1928 durch eine phonetische Variante des Lateinischen Alphabets ersetzt. Die 1932 gegründete Türkische Linguistische Assoziation hat eine Sprachreformation durchgeführt, die darauf gerichtet war, persische und arabische Lehnwörter aus dem Türkischen zu verdrängen und sie durch rein türkische Varianten zu ersetzen. Diese kardinale Sprachreform hat zur Folge gehabt, dass die unterschiedlichen Generationen in der Türkei unterschiedliche Sprachen gesprochen haben. Die Generation, die vor 1940 geboren wurde, verwendete noch die alte Variante mit arabischen und persischen Lehnwörtern, während die jüngere Bevölkerung sich bereits der modernen türkischen Sprache bediente.

Interessante Fakten über die türkische Sprache und die Türkei:

• Der Heilige Nikolaus, besser bekannt als Santa Claus, soll das Licht der Welt in der Stadt Patara erblickt haben, und die liegt auf dem Gebiet der heutigen Türkei;
• der Berg Ararat, bekannt aus der biblischen Legende über die Sintflut und die Arche Noah, befindet sich ebenfalls auf dem Gebiet der Türkei;
• Kaffee, Tulpen und Kirschen haben aus der Türkei ihren Weg nach Europa angetreten;
• Istanbul ist die einzige Stadt der Welt, die gleichzeitig auf zwei Kontinenten liegt;
• in der Türkei gibt es über 9.000 Pflanzenarten, davon 3.000 sogenannte Endemiten, d.h. Pflanzen, die es wo anders nicht gibt. Nur als Vergleich: In ganz Europa gibt es nicht mehr als 11.500 Pflanzenarten.
• obwohl das moderne türkische Alphabet auf Latein aufbaut, fehlen ihm die Buchstaben Q, W und X. Andererseits gibt es diese Buchstaben im Alphabet der Kurden, die eine nationale Minderheit auf dem Gebiet der Türkei bilden. Die offizielle türkische Staatsmacht stellt sich der Unabhängigkeitsbewegung der Kurden entgegen und verbietet sogar die Verwendung der Buchstaben Q, W und X auf dem Gebiet des Landes. Es kann sogar passieren, dass die Ausstellung eines Passes verweigert wird, wenn der Name des Antragstellers einen dieser Buchstaben enthält.